Verfasst am 07. Feb 2012 09:00
Die dicksten und vermutlich auch ältesten Europäischen Lärchen wachsen in der Schweiz auf rund 2000 Meter über Meer und haben einen Stammdurchmesser von über 3 Meter. Aber auch im Schweizer Mittelland gehört sie, vor allem auch wirtschaftlich, zu den interessanten Baumarten. Namentlich in unserer Region stehen beachtliche Exemplare die im Verkauf als Langholz einen Erlös von über CHF 300.-/fm erzielen.
Der lichte Nadelbaum ist ein Pionier und besiedelt Rohböden und Kahlflächen. Ausser dass sie viel Licht benötigt, stellt sie wenig Ansprüche an den Standort und kommt mit Trockenheit und Kälte gut zurecht.
Das Lärchenholz ist sehr dauerhaft durch den hohen Harzgehalt, auch wenn es unbehandelt der Witterung ausgesetzt wird. Es kann dadurch sehr gut im Aussenbereich eingesetzt werden, sei es für Fassadenverkleidungen, Holzdecks, im Brückenbau oder auch als Dachschindeln.
Sie ist wahrlich ein Baum der es in sich hat!