Holzernte

Verfasst am 15. Dez 2011 10:16

SILVA-_2011_12_15_ Holzernte

Gehen Sie ab und zu in den Wald, um Ruhe zu finden? In der nächsten Zeit könnten Sie stattdessen auf Motorenlärm treffen. Denn im Moment ist Holzernte-Zeit.
Der Wald in der Schweiz wird sorgfältig bewirtschaftet. Dazu gehört, dass starke Bäume dem Jungwuchs Platz machen und der einheimische Rohstoff Holz genutzt wird. Ein gut gepflegter Wald hält einem Sturm oder Befall von Baumschädlingen eher stand. Zudem ist er Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Pilzen.
Insgesamt wird dem Wald in der Schweiz nicht mehr Holz entnommen, als nachwächst. Gleichzeitig wird bei allen Arbeiten auf die Natur Rücksicht genommen – die Bewirtschaftung erfolgt naturnah. Dies ist gesetzlich verwurzelt und darauf dürfen wir zu Recht stolz sein.

Während Sie diese Zeilen lesen, wächst im Schweizer Wald ein Holzwürfel mit einer Kantenlänge von mehr als zwei Metern nach. Das sind 8 Würfel mit einer Grösse von 1.0 x 1.0 x 1.0 m, der Grösse eines Kleinwagens oder einfach gesagt, über 8 m3 Holz.

Erneut schwarze Zahlen bei der Holzvermarktungsgesellschaft AARGO-HOLZ AG

Verfasst am 09. Nov 2011 05:58

Die Aktionäre der AARGO-HOLZ AG waren erfreut, an der Generalversammlung wiederholt schwarze Zahlen präsentiert zu bekommen. Mit rund 36‘000 fm Rundholz wurde zudem die grösste Holzmenge seit der Gründung vermarktet.

Mit dem Rücktritt von Beat [Bild nicht gefunden]Edelmann, Bad Zurzach aus dem Verwaltungsrat, hat das letzte Gründungsmitglied dieses Gremiums sein Amt in neue Hände gegeben.

Zeitungsbericht “Die Botschaft” – GV AARGO

Eine stattliche Anzahl Waldbesitzervertreter und Forstbetriebsleiter aus der nordöstlichen Ecke des Kantons Aargau, hatte sich zur diesjährigen Generalversammlung der AARGO-HOLZ AG in Kirchdorf eingefunden. Verwaltungsratspräsident Felix Landolt, Bad Zurzach eröffnete die Versammlung und übergab das Wort seinem Ratskollegen Dieter Probst, Baden, um die Jahreszahlen vorzustellen und zu kommentieren. Der Bruttogewinn konnte im Vergleich zum Vorjahr um 9% gesteigert werden, der Unternehmensgewinn sogar um 20%. “Die Bilanz sieht solide aus.“ stellte der Treuhänder befriedigt fest und fügte an, dass das Eigenkapital langsam aber stetig wachse.

Im Anschluss an den obligatorischen Teil, wagte Geschäftsführer Felix Binder, Tegerfelden einen Ausblick in die kommende Holzschlagperiode. Der Absatz im Nadelholz dürfte weiterhin gut sein, was man von den Preisen leider nicht erwarten dürfe. Der starke Franken mache sich auch im Rundholzmarkt bemerkbar. Bei der Buche müsse man vor allem beim Stammholz kämpfen, im Industrie- und Brennholzbereich werde  mit konstanten Zahlen gerechnet. Die Geschäftsleitung, der neben dem vorgenannten auch die beiden Forstbetriebsleiter Felix Stauber, Siglistorf und neu Sebastian Meier, Laufenburg angehören, rechnet trotzdem mit einem erfolgreichen Verlauf des Geschäftsjahres 2011-12. „Wenn es auf dem Holzmarkt schwieriger wird, nimmt das Interesse der Förster an den Dienstleistungen der Holzvermarktungsgesellschaften, gemäss unseren Erfahrungen, eher zu.“ stellte der Geschäftsführer schmunzelnd fest.

Mit einer Laudatio verabschiedete Felix Landolt den ausscheidenden Dr. Beat Edelmann und dankte ihm für sein Engagement und für die juristische Begleitung, die vor allem in der Gründungsphase in Anspruch genommen werden durfte. Der Scheidende bedankte sich seinerseits bei allen Anwesenden für ihr Vertrauen. Er habe es den Überredungskünsten des Tegerfelder Försters Felix Binder zu verdanken, in den vergangenen sieben Jahren Einblick in ein spannendes Unternehmen erhalten zu haben.  Er gestand, längere Zeit bei der Anwendung von Begriffen wie Bodenstück, Zelluloseholz und atro-Tonne, nur „Bahnhof“ verstanden zu haben und dass er sich erst nach und nach den Wortschatz der Förster aneignen konnte.

Felix Landolt informierte in der Folge über eine Mutation in der Geschäftsleitung. Peter Muntwyler, Spreitenbach wurde durch Sebastian Meier, Laufenburg ersetzt.

Als eingeladenem Referenten wurde Alain Morier, Leiter Abteilung Wald des Kantons Aargau, das Wort übergeben. Er erntete zustimmendes Kopfnicken als er sich für die revierübergreifende Holzvermarktung stark machte und die Initiative der Anwesenden lobte. Er präsentierte Vorratszahlen der Baumarten, die im Aargauer Wald stehen. Dabei schwangen die Holzarten Fichte und Buche weit oben aus. Morier meinte, dass vor allem in der Verwendung der Buche zwingend eine höhere Wertschöpfung erreicht werden müsste und stellte dabei hoffungsvolle Innovationen vor. Unter anderem waren da mehrstöckige Holzbauten, bei denen dieses einheimische Laubholz auch als Konstruktionsholz eingesetzt wurde, zu sehen. Mit dem Aufruf weiterhin am Ball zu bleiben und für neue Innovationen offen zu sein, schloss er sein Referat und die Versammlung.

HOLZ, Energie die nachwächst

Verfasst am 22. Sep 2011 11:22

Die Schweiz kann einen jährlichen Holzzuwachs von knapp 10 Millionenkubikmeter verzeichnen. Dem gegenüber beträgt die durchschnittliche Gesamt-Jahresnutzung jedoch nur rund 6 Millionenkubikmeter. Dieses Verhältnis zeigt deutlich, dass der Schweizer Wald heute massiv unternutzt wird.

Bei der Waldpflege fällt nicht allein wertvolles Nutzholz an, sondern auch minderwertiges Holz, das sich hervorragend als Energieholz eignet. [Bild nicht gefunden] Die heutige Energieholz-Nutzung in den Schweizer Wäldern beträgt 3.7 Millionenkubikmeter. Jährliches Energiepotential (inkl. heutige Nutzung) beträgt aber 7.5 Millionenkubikmeter. Auch bei den Lieferanten der AARGO-HOLZ AG liegt noch viel Energieholz brach.

Die Holzwirtschaft zeigt ein hohes Interesse an neuen Absatzkanälen für ihre Produkte. Der Einsatz von Holzenergie stärkt auch schweizerische Randregionen – und leistet dabei erst noch einen Beitrag an die Pflege und Gesundheit unserer Wälder.

Moderne, korrekt betriebene Holzheizungen mit Qualitätssiegel sind nicht nur CO2-neutral, sie entsprechen auch den geltenden lufthygienischen Anforderungen.

Umsteigen auf Holz als Wärmequelle ist eine Massnahme, die kurzfristig realisierbar ist, eine grosse Entlastung für die Umwelt bringt und dabei erst noch der Volkswirtschaft dient.

Durch und durch eine sinnvolle Sache!

Quelle: www.holzenergie.ch

Emissionsbericht der SBB

Verfasst am 21. Jun 2011 09:55

Klimaneutrale Transporte mit SBB Cargo und myclimate

Ein Transport ist klimaneutral, wenn die beim Transport entstandenen, klimawirksamen Emissionen bei einer anderen Gelegenheit eingespart werden. Ein Transport verdient nur dann die Bezeichnung “klimaneutral”, wenn bei der Berechnung der Emissionen der gesamte Lebenszyklus des Bahntransportes realitätsnah abgebildet wurde. Emissionen, welche z.B. beim Rangieren oder dem Bau der Infrastruktur entstanden sind werden daher ebenfalls von SBB Cargo berücksichtigt.

Holzheizkraftwerk Aubrugg in Wallisellen

Verfasst am 31. Mrz 2011 08:57

Am Donnerstag, 24. März 2011 trafen sich die Mitglieder des Forstvereins Baden-Zurzach, zum Thema Holzenergie. Da die meisten Mitglieder gleichzeitig auch Aktionär der AARGO-HOLZ AG sind, war unser Verwaltungsrat ebenfalls eingeladen. Die Anwesenden erhielten einen Einblick in das am 5. Oktober 2010 in Betrieb genommene Holzheizkraftwerk Aubrugg (HHKW).

 

In Wallisellen wurde man von Herrn Rolf Jenni, Geschäftsführer des HHKW Aubrugg begrüsst. In einem interessanten Vortrag informierte er über die wichtigsten Kennzahlen der neu erstellten Anlage.

Für die Realisierung zu diesem Holzheizkraftwerk haben sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) sowie die Holzvermittlungsgesellschaft ZürichHolz AG zur Holzheizkraftwerk Aubrugg AG zusammengeschlossen. Die Kosten für das neue Holzheizkraftwerk belaufen sich auf CHF 70 Mio.

Im HHKW Aubrugg werden künftig jährlich 104’000 MWh Wärme und 38’000 MWh Strom CO2-neutral gewonnen. Wärme wird nur während den Wintermonaten September bis Mai und ausschliesslich mit Hackschnitzeln aus unbehandeltem Holz aus dem Kanton Zürich produziert. Die Holzvermittlungsgesellschaft ZürichHolz AG konnte dem HHKW Aubrugg die gesamte Energiemenge an Holz für die nächsten 10 Jahre vertraglich zusichern. Durch die Verwendung von einheimischem Holz wird der CO2-Ausstoss um 25’000 Tonnen pro Jahr reduziert, was einer eingesparten Heizölmenge von rund 9.5 Mio. Litern entspricht.

Für die Anlieferung, Zwischenlagerung und Versorgung des HHKW Aubrugg ist eine separate Lagerhalle für ca. 20’000 Sm³ (Schnitzelkubikmeter) Holzschnitzel mit einem Vorplatz als Manövrierfläche für die anliefernden Lastwagen gebaut.

Im Anschluss an die interessanten Informationen von Herrn Jenni durften die Besucher in drei Gruppen die Anlage begehen. Es folgte eine aufschlussreiche, gut geführte Führung durch drei Mitarbeiter der Anlage Aubrugg. Die Grösse und die Sauberkeit dieser Anlage waren sehr eindrücklich.

Neues Holzeinmessprogramm im Praxiseinsatz

Verfasst am 20. Jan 2011 01:39

Die AARGO-HOLZ AG hat seit dem Juni 2010 eine neues Holzeinmess- und Logistikprogramm angeschafft, dass jetzt voll im Praxiseinsatz steht. Bereits arbeiten 14 Forstbetriebsleiter auf dem System.

Die ganze Logistik- und Holzpolterkoordination, das Bahnwagenmanagement, die Stundenrapportierung und weitere administrative Arbeiten können damit effizient und betriebsübergreifend bewirtschaftet werden.

Brennholz lang?

Verfasst am 16. Jun 2010 01:52

Unter Brennholz versteht man in der Regel aufgespaltenes Holz, das entweder in 1 Meter-Stücke oder schon ofenfertig auf 33 Centimeter zersägt ist. Wenn man bei der AARGO-HOLZ AG von Brennholz lang spricht, handelt es sich in der Regel um Buchenholz, dass 3-6 Meter lang ist und einen Durchmesser zwischen 10 und 40 Centimeter hat.
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Das Holz wird in unserem Fall entweder nach Italien, ins Bündnerland oder in den Tessin verkauft. Es gelangt mit dem LKW oder per Bahn zum Bestimmungsort und wird dort maschinell zu Stückholz (gespaltene Scheiter) aufgearbeitet.

Was ist Schleifholz?

Verfasst am 25. Mai 2010 05:03

Die strengen Anforderungen an Schleifholz ergeben sich direkt aus dem weiteren Produktionsprozess.
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Die Erzeugung von Holzschliff geschieht auf mechanischem Weg. Das Schleifholz (Papierholz) muss zuerst restlos von Rinde und Bast befreit werden, was in grossen, rotierenden Entrindungstrommeln durch Reibung an der Wandung und Aneinanderschlagen der Holzstücke geschieht. Darauf wird das Holz bei reichlicher Wasserzufuhr auf einen rotierenden Schleifstein von etwa zwei Meter Durchmesser gepresst, wobei die Holzfasern aus ihrem Verband herausgelöst werden. Dieser Faserbrei wird, nach eingehender Reinigung und evtl. auch Bleichung, den Stoffbütten der Papierfabrik zugeführt. Die verarbeitenden Maschinen funktionieren nur einwandfrei, wenn das zugeführte Holz die richtige Länge, den richtigen Durchmesser und die richtige Qualität besitzt.

Was ist Zerspanerholz?

Verfasst am 08. Apr 2010 01:47

Eines der zur Zeit gefragtesten Rundholzsortimente ist Zerspanerholz. Unter diesem Begriff wird vor allem Nadelholz mit dünneren Durchmessern zusammengefasst (ca. 20-45 cm).
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Der Begriff Zerspaner kommt aus der weitere Verarbeitung. Das Holz wird in der Sägerei entrindet, vermessen und mittels Fräsköpfen ein Profil herausgehobelt. Dieses wird im Folgeschritt zu Brettern aufgesägt. Diese Profilausarbeitung nennt man Zerspanen.

Wir sind Ihre WALD+HOLZ Dienstleister

Verfasst am 04. Mrz 2010 05:28

Die AARGO – HOLZ AG vermittelt kollektiv sowohl Waldprodukte aller Art, wie auch andere Dienstleistungen. Vornehmlich geht es um die Vermittlung grösserer Rundholzeinheiten an Rundholzhändler oder grössere Sägewerke. Des Weiteren versteht sie sich als Dienstleistungsunternehmen der Forstbetriebe ihrer Aktionäre. Wird koordinieren bei grösseren Waldschadenereignissen, sind Interessenvertretung in regionalen Holzmarktbelangen, koordinierenüberbetrieblicher Maschinen- und Unternehmereinsätze, koordinieren ein regionales Waldproduktmarketings, etc.

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Mit der AARGO-HOLZ AG werden die vorhandenen Holzmengen besser verkauft und somit profitieren alle Waldbesitzer (Gemeinden und Private) von uns.